Landschaft

Die geografische Lage der Region Languedoc, einer ehemaligen französischen Provinz, wird durch die Flüsse Garonne und Rhone bestimmt, wobei die Rhone gleichzeitig die Grenze zur Region Provence und die Garonne die zur Gascogne darstellt. Grob lässt sich die geografische Lage des Languedoc als im mittleren Teil Südfrankreichs gelegen beschreiben. Die Hauptstadt des Gebietes ist Toulouse, das zur Region Midi- Pyrénées gehört. Außerdem erstreckt sich die Landschaft in Languedoc noch auf die Regionen Rhone- Alpes sowie Languedoc- Roussillon und die Départements Lozère, Hérault und Gard. Die wichtigsten Städte der Region sind Nimes, Narbonne, Sète, Béziers und Montpellier, das gleichzeitig die Regionalhauptstadt von Languedoc- Roussillon ist. Im engeren Sinne bezeichnet der Begriff Languedoc aber nur das Gebiet zwischen
der Aude und der Rhone, das im Norden auf das Zentralmassiv und die Cevennen verlängert wird. Für die Natur in Languedoc sind weite Anbauflächen für Wein kennzeichnend- gilt die Region doch als bedeutender Weinproduzent mit einer langen Tradition und Sinn für Qualität. Neben Weinreben werden in der Landschaft in Languedoc auch verschiedene Obstsorten auf Plantagen angebaut sowie Oliven und sogar Reis. In der Natur in Languedoc in den Bergen findet man zahlreiche Ziegen und Schafe vor, die wegen ihres Fleisches und der Käsegewinnung von einheimischen Landwirten gezüchtet werden. Im Küstenbereich spielen hingegen der Fischfang und der Verkauf von Schalentieren eine große Rolle. Bei Urlaubern ist die Region wegen ihrer schönen Natur und ihren Stränden sehr beliebt.